Vereinsfahrt: Holland 2014

Tauchen in der Nordsee in Zeeland…

In den vergangenen Jahren wurde die Idee, eine Vereinsfahrt nach Holland zu planen, immer wieder verschoben. Aber 2014 sollte es endlich klappen!

Von einer gelungenen Vereinsfahrt aus Ibbenbühen kommend, haben sich 10 Vereinstaucher vom 09.-12.10.2014 im Taucherhotel „De Kabbelaar“ in Scharendijke einquartiert. Die Bedenken, welche wir in der Plangung im Februar hatten, ob das Wetter Mitte Oktober dort nicht zu unbeständig sei, haben sich nach unserer Ankunft schnell verflüchtigt. Wir wurden mit strahlendem Sonnenschein auf Zeeland empfangen.

Das Hotel ist direkt am Deich gelegen und hinter diesem befinden sich einige der schönsten Tauchplätze im Grevelinger Meer. Man muss sich hierfür nur in der eigens für Taucher konzipierten Nasszelle des Hotels Tauchfertig machen und zum Deich laufen. Auf dem Deich kann man sich mittels aufgestellter Infotafel über den Tauchplatz, UW-Flora und Fauna informieren. Alle höher frequentierte Tauchplätze auf Zeeland sind mit solchen Infotafeln ausgestattet. und an einigen Parkplätzen sind zusätzliche Füllstation mit Münzautomaten aufgestellt worden. Kurzum: Zeeland ist auf Taucher eingestellt!

… Aber zurück zum Tauchplatz „De Kabbelaar“. Man kann den Tauchgang je nach Ziel vom Ufer oder vom Steg aus beginnen und die Möglichkeiten sind vielfältig: Das 56m lange Wrack „Le Serbent“ liegt auf max. 28m oder die Bootswracks auf 17m. Die Reefballs auf 12m oder das „Dekabbelaarriff“ auf 10m. Oder zu den Taucherplattformen in unterschiedlichen Tiefen, oder, oder, oder …

Aber selbstverständlich haben wir auch die kurzen Anfahrtswege zu den nahliegenden Tauchplätzen genutzt. Betaucht wurde das Pumpwerk in „Dreischor“, das Austernriff in „Den Osse“ und auch die Pfeiler der „Zeeland-Brücke“. Die Brücke überquert die Osterschelde und muss deshalb nach Gezeitentabelle betaucht werden. Wir hatten das Gezeitenfenster am Morgen gewählt und sind bei „lowtide“ eingestiegen. Aufgrund der ständigen Wasserbewegung ist die Sicht in der Oosterschelde generell etwas schlechter als im Grevelinger Meer, welches komplett abgedeicht ist. Dennoch war die Sicht zwischen den Pfeilern gut genug, um große Seenadeln, Meeräschen und kleine Sepien entdecken zu können. An den übrigen Tauchplätzen wurden wir mit Sichtweiten bis zu 8m belohnt, was die Filmer und Fotografen unserer Gruppe besonders erfreute. Zu sehen gab es hier dicke Taschenkrebse, kämpfende Krabben, Garnelen und große Hummer schauten unter jedem größeren Stein hervor.

Die Tauchtage wurden nach einem Strand oder einem Deichspaziergang mit der Einkehr in einem der Restaurants in Scharendijke beendet.

Der TSV-Frankfurt kann mal wieder auf eine durchweg gelungene Vereinsfahrt zurückschauen.

Deshalb: Wir tun es wieder!!!

Krauti